Folge 3

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Barfuß laufen

Barfuss über unebene Flächen zu laufen bewirkt, dass die Muskulatur des Fusses in besonderem Masse beansprucht wird, da sie Unebenheiten ausgleichen muss.

Überall wo Muskulatur beansprucht wird führt sie auch zu einer Kräftigung, in diesem Fall zur Kräftigung und Stabilisierung des unteren Sprunggelenkes.

Dies wiederum hilft Kindern, die in gewissen Entwicklungsphasen physiologische Knickfüsse aufzeigen, die Füsse mithilfe der kleinen Fussmuskeln vor einem "nach innen Knicken" der Füsse zu bewahren.


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Fußfehlstellungen

Diese Tatsache, daß der Mensch zur Fortbewegung nur zwei Beine hat, daß sein ganzes Gewicht auf diesen beiden Beinen, letzten Endes auf den zwei Füßen lastet und daß zur Erhaltung des Gleichgewichts bei allen Bewegungsarten die kleine Grundfläche der Füße ausreicht, zeigt schon, daß diese Füße eine außerordentlich komplizierte Kombination von Festigkeit, Elastizität, Beweglichkeit und Empfindungsvermögen darstellen.

Es leuchtet ohne weiteres ein, daß schon zur Erfüllung dieser soeben angedeuteten, rein technischen Erfordernisse der Füße ein großer Teil des gesamten Körpers beitragen muß. Dementsprechend müssen aber auch formale oder funktionelle Veränderungen an den Füßen ihre Rückwirkungen auf den Gesamtorganismus in teilweise schweren Störungen zum Ausdruck bringen.

Um einen Schritt gehen zu können, sind einige hundert Muskeln mit Sehnen und Knochen in Bewegung. Der ganze Körper, mit Ausnahme des Kopfes, der die Laufrichtung beibehält, dreht sich bei einem Schritt mit.

Beim Gehen wirkt das Längs- und Quergewölbe beim Auftreten wie eine Federung. Durch die Fuß-Senkung wird der Fuß etwas länger, was insbesondere beim "Schuhkauf" unbedingt beachtet werden muss. Bei Übergewicht werden die Fußgewölbe flach gedrückt was die Federwirkung beeinträchtigt.