Folge 5

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Kinderschuhe nicht barfuss tragen

ÖKO-TEST-Untersuchungen ergeben bei Kinderschuhen, ob Lauflernschuh, Gummistiefel oder Kinderturnschuh, seit Jahren unzufriedenstellende bis erschreckende Resultate.

Gibt es bei vielen Kinderschuhen Probleme mit der Passform, da sie eher zu kurz ausfallen, so können Eltern hier noch mit der Fußschablone Abhilfe schaffen.

Schwerwiegender sind jedoch die Testergebnisse mit Blick auf Schadstoffbelastungen.

Immer wieder finden sich krebserregende Farbstoffe und Chemikalien sowohl in Marken- als auch in Billigschuhen.

Die aktuellsten Tests von Kinderturnschuhen ergaben, dass „sowohl im Innen- als auch im Außenbereich der Turnschuhe Schadstoffe in rauen Mengen gefunden wurden - angefangen von polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen über giftige zinnorganische Verbindungen bis hin zu problematischen Weichmachern, die in Babyspielzeug bereits reglementiert wurden. Den Vogel schoss die Kultmarke Geox ab: In dem untersuchten Modell wurden verbotene aromatische Amine gefunden - und zwar in einer Größenordnung, die weit über dem gesetzlichen Grenzwert liegt. Der Schuh ist demzufolge nicht verkehrsfähig.“, so ein Auszug aus dem aktuellen Bericht ÖKO-TEST Kinderturnschuhe.

Schadstoffe sind gerade dann gefährlich, wenn Kinder im Sommer die Schuhe ohne Strümpfe tragen und darin schwitzen. Das über die Fußsohle Stoffe aufgenommen werden gilt längst als gesichert.

Am sichersten ist es, Kindern immer Strümpfe in den Schuhen anzuziehen.

„Die untersuchten Modelle der Marken Adidas Kid sit, Die wilden Kerle, Ecco K-Gross, Nike Pico Plus, Skechers Memos und Striker bestanden zwar den Praxistest immerhin mit "sehr gut". Allerdings waren sie mit Schadstoffen geradezu verseucht.“, so ÖKO-Test weiter.

Detailiertere Informationen in der August-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazin, erschienen am 25. Juli 2008, Kosten: 3,80 Euro

 

www.oekotest.de


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Fußfehlstellungen

Diese Tatsache, daß der Mensch zur Fortbewegung nur zwei Beine hat, daß sein ganzes Gewicht auf diesen beiden Beinen, letzten Endes auf den zwei Füßen lastet und daß zur Erhaltung des Gleichgewichts bei allen Bewegungsarten die kleine Grundfläche der Füße ausreicht, zeigt schon, daß diese Füße eine außerordentlich komplizierte Kombination von Festigkeit, Elastizität, Beweglichkeit und Empfindungsvermögen darstellen.

Es leuchtet ohne weiteres ein, daß schon zur Erfüllung dieser soeben angedeuteten, rein technischen Erfordernisse der Füße ein großer Teil des gesamten Körpers beitragen muß. Dementsprechend müssen aber auch formale oder funktionelle Veränderungen an den Füßen ihre Rückwirkungen auf den Gesamtorganismus in teilweise schweren Störungen zum Ausdruck bringen.

Um einen Schritt gehen zu können, sind einige hundert Muskeln mit Sehnen und Knochen in Bewegung. Der ganze Körper, mit Ausnahme des Kopfes, der die Laufrichtung beibehält, dreht sich bei einem Schritt mit.

Beim Gehen wirkt das Längs- und Quergewölbe beim Auftreten wie eine Federung. Durch die Fuß-Senkung wird der Fuß etwas länger, was insbesondere beim "Schuhkauf" unbedingt beachtet werden muss. Bei Übergewicht werden die Fußgewölbe flach gedrückt was die Federwirkung beeinträchtigt.