Folge 6

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Sommerfüße

Es geht mit Riesenschritten auf den Sommer zu. Die ersten warmen Tage laden zu Sandalen und barfuss laufen ein.

Die luftigere Fußbekleidung bringt allerdings auch Hornhaut, Schwielen oder Hühneraugen ans Licht. Diese unschönen Fußleiden sind nämlich keine Frage des Alters, sondern es gibt auch viele junge Menschen, die damit Probleme haben.

Vor allem durch zu enges Schuhwerk kommt es bei Kinderfüßen schnell zu einer Hornhautbildung. Normalerweise besitzen Baby- und Kinderfüße meist keine Hornhaut. Je schwerer das Kind wird, sobald es läuft, desto dicker können aber auch dann die Hornhautstellen werden. Hornhaut und Schwielen entstehen fast immer durch lang anhaltenden Druck auf die Fuß- oder Zehenhaut. Durch den Druck wird die Haut als Schutzfunktion zu einer verstärkten Bildung von Hautzellen angeregt und auf diese Weise verhärtet sich die Haut an den Druckstellen und wird dicker. Dieser Druck kann allerdings auch dann entstehen, wenn es am und im Fuß zu Veränderungen kommt. Wenn sich die Füße an sich oder zumindest die Zehen verformen.

Der Form der Füße und der Beinstatik kommt bei diesen Auffälligkeiten besondere Aufmerksamkeit zu. Kinderorthopäden können dazu nähere Informationen geben.

Hornhaut entsteht aber auch, wenn im Sommer viel auf hartem Boden barfuss gelaufen wird.

Auf natürlichem Weg kann man dieses Problem mit Teebaum-Öl angehen. Drei bis Vier Mal täglich die betroffenen Stellen einreiben. Sehr oft lässt sich dann die Hornhaut schon nach drei bis vier Tagen entfernen.

Beim Schuhkauf sollten Eltern deshalb auch bei Sommersandalen darauf achten, dass der Kinderfuß genügend Platz hat und keinem Druck ausgesetzt ist.

 


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Fußfehlstellungen

Diese Tatsache, daß der Mensch zur Fortbewegung nur zwei Beine hat, daß sein ganzes Gewicht auf diesen beiden Beinen, letzten Endes auf den zwei Füßen lastet und daß zur Erhaltung des Gleichgewichts bei allen Bewegungsarten die kleine Grundfläche der Füße ausreicht, zeigt schon, daß diese Füße eine außerordentlich komplizierte Kombination von Festigkeit, Elastizität, Beweglichkeit und Empfindungsvermögen darstellen.

Es leuchtet ohne weiteres ein, daß schon zur Erfüllung dieser soeben angedeuteten, rein technischen Erfordernisse der Füße ein großer Teil des gesamten Körpers beitragen muß. Dementsprechend müssen aber auch formale oder funktionelle Veränderungen an den Füßen ihre Rückwirkungen auf den Gesamtorganismus in teilweise schweren Störungen zum Ausdruck bringen.

Um einen Schritt gehen zu können, sind einige hundert Muskeln mit Sehnen und Knochen in Bewegung. Der ganze Körper, mit Ausnahme des Kopfes, der die Laufrichtung beibehält, dreht sich bei einem Schritt mit.

Beim Gehen wirkt das Längs- und Quergewölbe beim Auftreten wie eine Federung. Durch die Fuß-Senkung wird der Fuß etwas länger, was insbesondere beim "Schuhkauf" unbedingt beachtet werden muss. Bei Übergewicht werden die Fußgewölbe flach gedrückt was die Federwirkung beeinträchtigt.