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» Nützliches zum Thema

Literaturtipps zum Weiterlesen

Zum Thema Kinderfußgesundheit haben wir aus der Fülle der Informationen einige Titel zum weiterlesen in den Bereichen Kinderorthopädie, Fußgymnastik, Pflege und Massage zusammengestellt:

Wer in Sachen Kinderorthopädie etwas tiefer einsteigen möchte, für den empfiehlt sich der Klassiker für Kinderorthopädie:

Prof. Dr. med. Fritz Hefti

Kinderorthopädie in der Praxis

"Gerade erziehen" bedeutet der von Nicolas Andry vor mehr als 250 Jahren geprägte Begriff "Orthopädie". Was aber machen die "Gerade-Erzieher" mit den krummen Kindern? Kann man sie durch Ermahnungen geradebiegen, darf man die Entwicklung der Natur überlassen, oder braucht man zur Begradigung Schienen, Apparate, Korsette oder gar Operationen? Muß man Plattfußindianer behandeln, damit sie später Häuptlinge werden können? Kann aus einem Hüftschnupfen ein Katarrh werden? Neben Antworten auf solche Alltagsfragen aus der orthopädischen und pädiatrischen Praxis vermittelt dieses Buch kompetent, umfassend, anschaulich und verständlich das heute erforderliche Wissen zu allen wichtigen Themen der Kinderorthopädie. Es beleuchtet alle Aspekte der Diagnostik und gibt konkrete Hinweise für die Therapie.

Dr. med. Christian Larsen / Bea Mieschner/ Gabi Wickihalter

Gesunde Füße für Ihr Kind

Hat Ihr Kind die richtige Fußstellung? Bei Knick-Senkfuß und Co.: Die spielerische Fußgymnastik für Kinder. Mit 32 Übungen aus der neuen Erfolgs-Methode Spiraldynamik

Barbara Köhler / Heidi Reber:

Kinder machen Fußgymnastik

Das Buch bietet eine umfassende Anleitung zur Durchführung der häufig verordneten Fußgymnastik mit fußschwachen Kindern. Zahlreiche, die Kinder zum Nachahmen anreizende Fotos und leicht verständliche, kindgerechte Texte zeigen auf, wie viele Möglichkeiten es gibt, die Füße zu kräftigen, und sie regen zu eigenen Ideen an. Die gezeigten Übungen sind ebenso nützlich für Kinder mit gesunden Füßen; sie beugen Fuß- und damit eventuellen Haltungsschäden vor.

Martha Scharll / Sibylle Duelli

Fußgymnastik mit Kindern: Fröhliche Bewegungsspiele für gesunde Kinderfüße

Das 1951 erstmals erschienene Übungsbuch gilt als die klassische Anleitung für Fußgymnastik mit Kindern. Sie wird von Kinderärzten nach wie vor und zu Recht empfohlen. Die 23 kurzen Übungen fördern spielerisch die Bewegung und sind kinderleicht durchzuführen.

Das Buch wurde durchgehend neu gestaltet. Die Übungen sind jetzt vollständig fotografiert.

Petra Zimmermann

Kinderfüße - Gesund ein Leben lang?: Ein Ratgeber für Eltern

Der vorliegende Ratgeber will Eltern, Therapeuten, Erziehern und anderen Interessierten einen Überblick über die Entwicklung von Kinderfüßen geben. Wie verändern sie sich auf ihrem Weg von der Geburt bis zum Eintritt ins Erwachsenenalter? Die Autorin hat sich intensiv mit dieser Thematik auseinandergesetzt und gezielt Kontakt mit ausgewiesenen Experten gesucht.

Was müssen Eltern über die Füße ihrer Kinder wissen? Wie müssen Kinderfüße gepflegt werden und wie kann man sie gesund erhalten? Aber auch wenn bereits Fußveränderungen und -erkrankungen vorliegen, hilft der Ratgeber weiter: Wie sollen Eltern reagieren? Wie können Fuß-Experten bei Fußproblemen helfen? Welche Hilfen und Therapien gibt es?

Weiterhin erklärt die Autorin, was Eltern beim Kauf von Schuhen beachten müssen, angefangen von Lauflernschuhen für Babys bis hin zur Teenie-Schuhmode. Welche Schuhe braucht ein Kind überhaupt? Wie können Eltern die optimale Passform für ihr Kind ermitteln? Was müssen sie über Schuhe für Kinder und Jugendliche wissen?

Alles in allem ein Ratgeber rund um den Fuß. Denn: Wissen Eltern mehr über die Füße ihrer Kinder, können sie ihre eigene Fuß-Kompetenz entwickeln und zur richtigen Zeit die fachliche Hilfe von Fuß-Experten nutzen.

Maren Bloß

Kinderfüße richtig pflegen

Wie behandelt und pflegt man Kinderfüße? Dieser Frage geht die Autorin mit vielen hilfreichen Anregungen und Tipps in diesem kleinen Ratgeber nach. Ebenso Berücksichtigung finden Hilfestellungen für den Kindergarten, beim Schuhkauf und letztendlich, mit welchen Werkzeugen optimal an die empfindlichen Füßchen der Kleinen herangegangen werden kann. Auch die Themen Warzen, Fußpilz und Verletzungen werden übersichtlich behandelt. Ein wichtiger Ratgeber, um aus kleinen Füßchen große, gesunde Füße zu machen.

 


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Der passende Schuh

Die Hälfte aller Kinder trägt ungeeignetes Schuhwerk - zu groß, zu klein, zu steif, zu schwer, luftundurchlässig oder ausgetreten. Davon künden Zehenstellungen, Blasen, verunstaltete Fußnägel oder Schweißfüße.

Kinderschuhe sollen vor Kälte, Verletzung oder Schmutz schützen. Sie haben keine Stützfunktion, wie viele Eltern meinen. Der richtige Schuh passt sich der Bewegung des Fußes an, nicht umgekehrt.

 

Grundsätzlich gilt für den Schuhkauf:

Erst messen, dann auswählen! Zum Beispiel so: 

Vor dem Kauf einen Fußabdruck auf Pappe machen und dann ausschneiden. Diese Schablone muss ohne Quetschen und Schieben in den neuen Schuh passen. Schuhfachgeschäfte haben in der Regel auch spezielle Messeinrichtungen für diesen Zweck.

Fragen Sie also vor dem Kauf neuer Schuhe ruhig mal nach einem Innenmessgerät, denn die Innengröße entspricht nur selten der Außengröße. Zudem sind die Meßgeräte alle unterschiedlich genormt.

Besonders wichtig bei kleinen Kindern: Das herkömmliche Nachfühlen des großen Zehs im neuen Schuh reicht nicht aus, viele Kinder ziehen den Zeh zurück oder mogeln, wenn ihnen der Schuh zum Beispiel besonders gut gefällt.

Generell gilt: Lieber günstige und passende, als teure und unpassende Schuhe.

Besser eckige als spitze Schuhe wählen, denn die Zehen brauchen Platz.

Weiches Oberleder bevorzugen und biegsame, rutschfeste Sohlen ohne Hacken.

Luftdurchlässiges Obermaterial wählen. Gummistiefel und Sportschuhe fördern bei Dauergebrauch Schweißfüße! Hände weg auch von billigen Plastiksandalen - bei warmem Sommerwetter "schwimmen" schwitzende Kinderfüße darin buchstäblich weg. Noch schlimmer: Der feste Halt geht verloren wie auf einem Rutschparkett. Unfallgefahr!

Gesunde Kinderfüße brauchen keine Polster und Fußbetten. Die Fußmuskeln wollen trainiert, nicht gestützt werden.

Kinderschuhe sollten leicht sein. Schwere "Klötze" belasten unnötig Gelenke und Wirbelsäule.

Bei Schuhen mit Schnürsenkeln, Klettverschlüssen oder Schnallen können der feste Halt und die Weite des Schuhs, je nach Sockenstärke, reguliert werden. Ein Vorteil, den die so genannten Ballerinas, beliebt bei kleinen Mädchen, nicht zu bieten haben.