Folge 3

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Kinderschuhe nicht barfuss tragen

ÖKO-TEST-Untersuchungen ergeben bei Kinderschuhen, ob Lauflernschuh, Gummistiefel oder Kinderturnschuh, seit Jahren unzufriedenstellende bis erschreckende Resultate.

Gibt es bei vielen Kinderschuhen Probleme mit der Passform, da sie eher zu kurz ausfallen, so können Eltern hier noch mit der Fußschablone Abhilfe schaffen.

Schwerwiegender sind jedoch die Testergebnisse mit Blick auf Schadstoffbelastungen.

Immer wieder finden sich krebserregende Farbstoffe und Chemikalien sowohl in Marken- als auch in Billigschuhen.

Die aktuellsten Tests von Kinderturnschuhen ergaben, dass „sowohl im Innen- als auch im Außenbereich der Turnschuhe Schadstoffe in rauen Mengen gefunden wurden - angefangen von polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen über giftige zinnorganische Verbindungen bis hin zu problematischen Weichmachern, die in Babyspielzeug bereits reglementiert wurden. Den Vogel schoss die Kultmarke Geox ab: In dem untersuchten Modell wurden verbotene aromatische Amine gefunden - und zwar in einer Größenordnung, die weit über dem gesetzlichen Grenzwert liegt. Der Schuh ist demzufolge nicht verkehrsfähig.“, so ein Auszug aus dem aktuellen Bericht ÖKO-TEST Kinderturnschuhe.

Schadstoffe sind gerade dann gefährlich, wenn Kinder im Sommer die Schuhe ohne Strümpfe tragen und darin schwitzen. Das über die Fußsohle Stoffe aufgenommen werden gilt längst als gesichert.

Am sichersten ist es, Kindern immer Strümpfe in den Schuhen anzuziehen.

„Die untersuchten Modelle der Marken Adidas Kid sit, Die wilden Kerle, Ecco K-Gross, Nike Pico Plus, Skechers Memos und Striker bestanden zwar den Praxistest immerhin mit "sehr gut". Allerdings waren sie mit Schadstoffen geradezu verseucht.“, so ÖKO-Test weiter.

Detailiertere Informationen in der August-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazin, erschienen am 25. Juli 2008, Kosten: 3,80 Euro

 

www.oekotest.de


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Hornhaut / Schwielen

Schwielen sind Hornhautverdickungen, die vor allem an stark beanspruchten Stellen wie der Ferse, der Großzehe oder am Fußballen auftreten können. Durch kontinuierlichen Druck verdickt sich die Hornschicht, um die tiefer liegenden Schichten zu schützen. Diese an sich sinnvolle Reaktion der Haut kann zu Beschwerden und Schmerzen führen.

 

Die dicksten und unangenehmsten Schwielen sind die Hühneraugen. Diese an den Füßen auftretende dicke Hornhaut mit einer meist tief sitzenden und schmerzenden Wurzel tritt oft auf, wenn man mit neuen oder schlecht sitzenden Schuhen länger läuft. Der medizinische Name ist Clavi.

Hühneraugen können in Einzelfällen auch die Folge von Verformungen der Füße oder Zehen sein, doch ist der Auslöser stets ein anhaltender Druck auf die Fuß- oder Zehenhaut.

 

Was kann getan werden?

-  Kinderschuhe auf Passform überprüfen, auch testen, welche Form der

   Schuh von innen hat und wie weit die Finger im Schuh vorne kommen

-  Verwendung von Druckschutzpolstern oder -ringen, um weitere Reibung 

   zu verhindern und Schmerzen zu verringern.

-  Hornhaut nach dem Baden mit Bimsstein, speziellen Raspeln oder

   Schleifgeräten aus der Apotheke vorsichtig Schicht für Schicht entfernen.

-  Füße gut pflegen (Fußprobleme), dann sind sie weniger anfällig für 

   Hühneraugen.

-  Pflegende Fußcremes verwenden und öfter ein Fußbad nehmen, dadurch

   wird die Hornhaut geschmeidig.

-  Hartnäckige Hühneraugen von einer medizinischen Fußpflegern entfernen

   lassen.