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Kinderschuhe nicht barfuss tragen

ÖKO-TEST-Untersuchungen ergeben bei Kinderschuhen, ob Lauflernschuh, Gummistiefel oder Kinderturnschuh, seit Jahren unzufriedenstellende bis erschreckende Resultate.

Gibt es bei vielen Kinderschuhen Probleme mit der Passform, da sie eher zu kurz ausfallen, so können Eltern hier noch mit der Fußschablone Abhilfe schaffen.

Schwerwiegender sind jedoch die Testergebnisse mit Blick auf Schadstoffbelastungen.

Immer wieder finden sich krebserregende Farbstoffe und Chemikalien sowohl in Marken- als auch in Billigschuhen.

Die aktuellsten Tests von Kinderturnschuhen ergaben, dass „sowohl im Innen- als auch im Außenbereich der Turnschuhe Schadstoffe in rauen Mengen gefunden wurden - angefangen von polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen über giftige zinnorganische Verbindungen bis hin zu problematischen Weichmachern, die in Babyspielzeug bereits reglementiert wurden. Den Vogel schoss die Kultmarke Geox ab: In dem untersuchten Modell wurden verbotene aromatische Amine gefunden - und zwar in einer Größenordnung, die weit über dem gesetzlichen Grenzwert liegt. Der Schuh ist demzufolge nicht verkehrsfähig.“, so ein Auszug aus dem aktuellen Bericht ÖKO-TEST Kinderturnschuhe.

Schadstoffe sind gerade dann gefährlich, wenn Kinder im Sommer die Schuhe ohne Strümpfe tragen und darin schwitzen. Das über die Fußsohle Stoffe aufgenommen werden gilt längst als gesichert.

Am sichersten ist es, Kindern immer Strümpfe in den Schuhen anzuziehen.

„Die untersuchten Modelle der Marken Adidas Kid sit, Die wilden Kerle, Ecco K-Gross, Nike Pico Plus, Skechers Memos und Striker bestanden zwar den Praxistest immerhin mit "sehr gut". Allerdings waren sie mit Schadstoffen geradezu verseucht.“, so ÖKO-Test weiter.

Detailiertere Informationen in der August-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazin, erschienen am 25. Juli 2008, Kosten: 3,80 Euro

 

www.oekotest.de


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Warzen

Warzen sind gutartige Hautveränderungen. Weil Sie durch Viren verursacht sind, treten sie häufig in größerer Anzahl auf und können auf andere übertragen werden.

Die gewöhnlichen Warzen (Dornwarzen oder Verrucae vulgares), beispielsweise an Füßen, sind durch ihre rauhe Oberfläche gekennzeichnet. Sie können beim Gehen heftige Schmerzen verursachen und werden nicht selten mit Schwielen verwechselt. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch, zum Beispiel durch Berührung einer verletzten Warze.

Gegen die Erreger der Warzen gibt es weder eine Impfung noch einen anderen allgemeinen Schutz, da sie überall und besonders häufig auf allen Böden oder in Handtüchern vorkommen. Allerdings lässt sich durch die Einhaltung von einfachsten hygienischen Regeln ein Ansteckungsrisiko vermindern. Insbesondere sollte ein Barfußlaufen in Schwimmbädern, Saunen oder Sporthallen vermieden werden.

Ein gesundes und gestärktes Immunsystem kann jedem Menschen dabei helfen, diverse Krankheitserreger und damit auch die der Warzen besser zu bekämpfen und manchmal auch einen Krankheitsausbruch zu verhindern oder Krankheitssymptome zu mildern, beziehungsweise den Krankheitsverlauf zu verkürzen. Alle Maßnahmen wie beispielsweise gesunde, ausgeglichene Ernährung inklusive aller für den Organismus notwendigen Stoffe wie Mineralstoffe und Vitamine, ausreichend Schlaf, möglichst stressfreier Tagesablauf, regelmäßige Bewegung oder gar sportliches Ausdauertraining und regelmäßige Abhärtung durch Kneippen und Saunieren können daher sehr wohl im weitesten Sinne als Vorbeugemaßnahmen auch für Warzen angesehen werden.