Folge 7

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Natürliche Fussmassage

Über Gras, Sand oder über kleine Steinchen laufen: Das wirkt wahre Wunder, denn an den Fußsohlen werden Reflexzonen für den ganzen Körper angesprochen. Sie entspannen sich, die Durchblutung wird angeregt und die Füße werden ganz natürlich massiert.


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Fußpilz, Nagelpilz, Hautpilz, Mykosen

Fußpilz, in dessen Folge der Nagelpilz, und andere Hautpilzerkrankungen zählen zu den häufigsten Hauterkrankungen. Etwa 20 Millionen Deutsche leiden unter irgendeiner Art von Hautpilz. Medizinisch bezeichnet man diese Pilzerkrankungen als 'Mykosen' oder 'Hautmykosen'. Unter den tausenden von bekannten Pilzarten befallen nur einige wenige, meist die sogenannte Dermatophyten (Fadenpilze), die Haut. Die Pilze ernähren sich von der Hornsubstanz (= Keratin) der obersten Hautschichten und des Nagels.

Übertragen wird die Pilzinfektion durch sogenannte Sporen, die Fortpflanzungsform der Pilze. Diese sitzen z.B. auf abgeriebenen Hautschuppen und können dort aufgrund ihrer hohen Widerstandsfähigkeit mehrere Wochen überleben und somit überall verteilt werden.

Auch Kinderfüße sind davor nicht gefeit.

 

Wo kann man sich anstecken?

In Schwimmbädern, Saunen, Gemeinschaftsduschen, Turnhallen, aber auch in Bädern oder Teppichböden von Hotels und Wohnungen lauern häufig die Pilzsporen. Hier finden sie optimale Bedingungen zum Überleben und zur Verbreitung.

Besonders gefährdet für eine Infektion sind u.a. an den Füßen die Regionen, die häufig feucht sind oder wo Haut auf Haut liegt. Dazu zählen die Stellen zwischen den Zehen sowie die Zehennägel.

 

Woran kann man eine Pilzinfektion erkennen?

Eine Infektion mit Pilzen kann sich sehr vielfältig äußern. Die Haut ist rot und gereizt, sie schuppt und es können schmerzhafte Wundflächen, Bläschen und Hautrisse entstehen. Manchmal wird dies von starkem Juckreiz begleitet. Am häufigsten betroffen sind die Zehenzwischenräume, weil sich hier leicht feuchte Kammern bilden, ein ideales Klima für Hautpilze. Bläschen dagegen sind mehr unter den Zehen und in Teilbereichen der Fußsohle zu finden. Ist die Haut im gesamten Fußsohlenbereich und an den seitlichen Fußrändern trocken und schuppig, wird dies nicht immer als Pilzerkrankung erkannt.

Im Zweifel kann ein eindeutiger Pilznachweis durch mikroskopische Haut- oder Nageluntersuchung (Direktpräparat) und durch Anzüchten der Pilze aus dem Haut- oder Nagelmaterial (Pilzkultur) erfolgen.

 

Wie kann man Hautpilz behandeln?

Die Behandlung von Pilzerkrankungen dauert meist einige Wochen. Entdecken Sie Anzeichen einer möglichen Pilzinfektion am Kinderfuß, sollten Sie bald möglichst zum Arzt gehen.

 

Was kann man vorbeugend tun?

-  Nach dem Duschen oder Baden wird die Haut gründlich getrocknet, auch

   zwischen den Zehen und in den Hautfalten.

-  Socken verwenden, die im Kochwaschgang gewaschen werden können.

-  zur täglichen Reinigung hautfreundliche, rückfettende Waschlotionen 

   verwenden, die den Säureschutzmantel der Haut nicht angreifen (= ph- 

   neutral).

-  Schuhe, in denen Füße besonders stark schwitzen, meiden

-  immer auf atmungsaktive Materialien achten. Besonders pilzgefährdet

   sind Schuhe aus Kunstleder und Turnschuhe.

-  Baumwollsocken sind besser als Nylonstrümpfe.

-  Abwehrsystem durch eine vollwertige, vitamin- und mineralstoffreiche

   Ernährung und ausreichend Bewegung stärken.

-  In Hotelzimmern und öffentlichen Einrichtungen möglichst nicht barfuß

   laufen und eigene Badeschuhe und Hausschuhe tragen.

-  Beim Schuhkauf die Schuhe im Geschäft niemals ohne (eigene) Socken

   anprobieren.

-  Bei Schweißfußproblemen ist die Benutzung einer austrocknenden

   Creme sinnvoll.

-  Trockene Füße regelmäßig eincremen, da sich Pilze in rissiger Haut

   gerne einnisten.