Folge 2

» Nützliches zum Thema

Sommerfüße

Es geht mit Riesenschritten auf den Sommer zu. Die ersten warmen Tage laden zu Sandalen und barfuss laufen ein.

Die luftigere Fußbekleidung bringt allerdings auch Hornhaut, Schwielen oder Hühneraugen ans Licht. Diese unschönen Fußleiden sind nämlich keine Frage des Alters, sondern es gibt auch viele junge Menschen, die damit Probleme haben.

Vor allem durch zu enges Schuhwerk kommt es bei Kinderfüßen schnell zu einer Hornhautbildung. Normalerweise besitzen Baby- und Kinderfüße meist keine Hornhaut. Je schwerer das Kind wird, sobald es läuft, desto dicker können aber auch dann die Hornhautstellen werden. Hornhaut und Schwielen entstehen fast immer durch lang anhaltenden Druck auf die Fuß- oder Zehenhaut. Durch den Druck wird die Haut als Schutzfunktion zu einer verstärkten Bildung von Hautzellen angeregt und auf diese Weise verhärtet sich die Haut an den Druckstellen und wird dicker. Dieser Druck kann allerdings auch dann entstehen, wenn es am und im Fuß zu Veränderungen kommt. Wenn sich die Füße an sich oder zumindest die Zehen verformen.

Der Form der Füße und der Beinstatik kommt bei diesen Auffälligkeiten besondere Aufmerksamkeit zu. Kinderorthopäden können dazu nähere Informationen geben.

Hornhaut entsteht aber auch, wenn im Sommer viel auf hartem Boden barfuss gelaufen wird.

Auf natürlichem Weg kann man dieses Problem mit Teebaum-Öl angehen. Drei bis Vier Mal täglich die betroffenen Stellen einreiben. Sehr oft lässt sich dann die Hornhaut schon nach drei bis vier Tagen entfernen.

Beim Schuhkauf sollten Eltern deshalb auch bei Sommersandalen darauf achten, dass der Kinderfuß genügend Platz hat und keinem Druck ausgesetzt ist.

 


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Schweißfüße

Menschliche Füße riechen.

Kinder schwitzen ebenso wie Erwachsene in ihren Schuhen. Der Grund: Sie besitzen genauso viele Schweißdrüsen auf der viel kleineren Hautfläche. Unangenehmer Geruch entsteht, wenn Haut- und Hornhautbakterien den Schweiß zersetzen. Um Käsegeruch und Fußpilz vorzubeugen, brauchen Kinderfüße deshalb viel Pflege.

-   Waschen Sie die Füße Ihrer Kleinen zweimal täglich, danach

    gründlich abtrocknen - auch zwischen den Zehen und eincremen.

    Nach der Fußwäsche unbedingt frische Socken anziehen. Dabei darauf 

    achten, dass Ihr Kind nur Baumwollstrümpfe trägt. Wechseln Sie die 

    Socken häufig.

-   Synthetiksocken sind Nährboden für Bakterien

-   Lassen Sie wann immer möglich, ihr Kind barfuß herumlaufen

-   Achten Sie auf atmungsaktives Schuhwerk im Sommer und im Winter.

-   Wechseln Sie die Schuhe häufig, damit die Innensohlen und das Futter 

     trocknen können.

-   In Lack- und Kunstschuhen sammelt sich schnell Feuchtigkeit. Achten

    Sie deshalb auf Naturmaterialien.

-   Lüften Sie luftdichte Schuhe öfters aus.

-   Lauwarme Fußbäder mit Gerbstoffen wie Salbeitinktur oder   

    Eichenrindenextrakt sind Mittel gegen Fußschweiß. Auch Cremes mit

    Aluminiumhydrochlorid (Apotheke) oder gerbstoffhaltigem Puder 

    hemmen die Schweißproduktion.

Durch das feuchte Klima in den Schuhen haben Exzeme und Fußpilz ideale Voraussetzungen.

Ideal wäre Barfuss laufen oder in Sandalen (ohne Socken). Es entsteht dadurch zwar nicht weniger Schweiß, doch kann er verdunsten. Es bildet sich keine bakterienfreundliche "feuchte Kammer". Und weniger Bakterien bedeuten weniger Geruch...