Folge 5

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Kalte Babyfüßchen trotz Wollsocken?

Wenn Sie sich wundern, dass trotz warmen Schlafsack und extra Strümpfchen die Füßchen morgens kalt sind, möchten wir Sie beruhigen. Keine Angst, bei Babys ist das ganz normal!

Der Kreislauf der Kleinen läuft morgens noch mit halber Kraft und konzentriert sich vor allem während des Schlafs vorrangig auf die lebenswichtigen Organe in Kopf und Bauch. Ein Griff zwischen die Schulterblätter der Babys gibt Ihnen eher darüber Aufschluss, ob den Kleinen warm genug ist. Wichtig ist, dass diese Stelle warm und trocken ist.

 

 


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Physiologischer Knick-Senkfuß

Der Physiologische Knick-Senkfuß wird auch kindlicher Knick-Plattfuß genannt.

Hierunter versteht der Experte eine meist harmlose, bis zu einem gewissen Grad physiologische, also altersbedingte Fußfehlstellung im Kleinkindes- und Kindesalter. Sichtbar ist eine verstärkte Valgusstellung des Fersenbeins (die Krümmung nach außen bewirkt einen Knickfuß), die Abflachung der medialen Fußwölbung (Senkfuß) sowie physiologisch verstärkte Genua valga (X-Beinstellung).

                     

Nun unterscheidet der kinderorthopädische Experte zwischen einem flexiblen und einem unflexiblen Knick-Senkfuß.

Ein flexibler Knick-Senkfuß liegt dann vor, wenn das Kind in der Lage ist, in den Zehenstand zu gehen und dabei das Fußgewölbe sichtbar wird.

Ursache für physiologische Knick-Senkfüße können sein: Bandlaxität, Muskelschwäche, Übergewicht, Genua valga oder vara (O-Beinstellung).

Maßnahmen zur Unterstützung der Muskulatur, der Aufrichtung des Fußes und Ausbildung des Gewölbes sollten sein:

-  Barfuß, vorallem auf unebenen, kippligen Untergründen gehen

-  spielerische, in den Alltag integrierte Fußgymnastik (Greifübungen der 

    Zehen, Zehenspitzenstand, Fersengang, etc. siehe Abschnitt

    "Fußgymnastik")

Eine Korrektur mittels orthopädie-technischer Maßnahmen ist nicht angezeigt.